Geld verdienen mit Werbung



Die erste und wichtigste Frage eines Vermieters lautet: „Was kann ich denn mit Werbung verdienen?“

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da hier sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Die Hauptkriterien sind:

  • Welche Werbeträgerart kann errichtet werden?
  • Wo befinde ich mich?
  • Wie ist die werbliche Qualität?

Zu den wichtigsten Werbeträgerarten in der Aussenwerbung zählen:

Werbeschilder bis zu 1qm

Diese Werbeform findet man bundesweit sehr häufig vor. Nicht selten wird sie als Hinweiswerbung für umliegende Firmen genutzt.

Vorteile:

  • Kostengünstige Herstellung
  • Auf Grund der geringen Größe Akzeptanz bei vielen Eigentümern
  • Faire Bezahlung
  • Zumeist ist keine Baugenehmigung notwendig. Eine Abstimmung mit der zuständigen Behörde empfehlen wir dennoch.

Miete:

Die Miethöhe variiert gemäß unserer Erfahrung zwischen € 5,00 – € 30,00 monatlich. In Einzelfällen auch mehr. Gerne werden hier aber auch Wertgutscheine als Entlohnung angeboten z. B. bei Bauhäusern.

Eine Vermittlung dieser Werbeträgerform bieten wir nicht an.


Werbefläche im Euroformat (circa 2,80m Höhe x 3,80m Breite)

Tausende von Großflächen Werbeanlagen „zieren“ die Straßen Deutschlands. Man findet sie an Hauswänden oder in freistehender Ausführung.

Vorteile:

  • Höhere Miete
  • Langfristige Zahlung

5 – 10 Jahres Verträge sind Standard; Planungssicherheit ist gegeben

Miete:

Typ Großfläche

Die Miethöhe variiert gemäß unseren Erfahrungswerten zwischen € 100,00 bis € 2.000,00 pro Werbefläche und Jahr. Die am häufigsten gezahlten Mieten liegen zwischen € 400,00 – € 1.200,00 pro Werbefläche und Jahr.

Typ CityStar

Die Miethöhe variiert gemäß unseren Erfahrungswerten zwischen € 600,00 bis € 6.000,00 pro Werbeanlage und Jahr. Die am häufigsten gezahlten Mieten liegen zwischen € 1.200,00 – € 2.500,00 pro Werbeanlage und Jahr.

Wie kommt es zu diesen immensen Schwankungen?

  1. In welchem Ort befindet sich Ihr Werbestandort
    • Wie hoch ist die Kaufkraft in diesem Ort? Für Städte wie Hamburg und München können ganz andere Mieten gezahlt werden wie in strukturschwachen Bereichen Deutschlands. Damit verbundenen ist oftmals die tatsächliche Kundennachfrage.
    • Wie viele Werbeanlagen gibt es bereits in der Stadt? Die Anzahl der bereits vorhandenen Werbeanlagen hat Einfluss auf die Miethöhe.
  1. Wie hoch ist die Frequenz Ihres Werbestandortes

Eines der Kernelemente bei der Qualitäts-Betrachtung:

Wie hoch ist die tatsächliche Frequenz bei Ihrem Standort. Werbefirmen nutzen hierfür einen Frequenzatlas. Der „Frequenzatlas für Deutschland“ wurde vom Fachverband Aussenwerbung (FAW) sowie dem Fraunhofer Institut für intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) gemeinsam entwickelt und 2005 erstmals veröffentlicht.

Um es deutlich zu machen:

Ein nur mäßiger Werbestandort in einer der Prachtstraßen Deutschlands wie zum Beispiel dem Kurfürstendamm in Berlin ist werblich gesehen interessanter, als wenn ich in Hintertupfingen die Werbetafel direkt mittig auf die Straße stellen würde.

  1. Ein- oder doppelseitige Nutzung

Ist ausschließlich eine einseitige werbliche Nutzung möglich (wie bei einer wandbefestigten Werbeanlage), kann auch nur für diese eine Seite eine Miete entrichtet werden. Doppelseitig genutzte Werbeanlagen sind insofern für einen Vermieter besonders interessant, da normalerweise die doppelte Miete gezahlt werden kann.

  1. Sonstige Überlegungen
    • Welche zulässige Höchstgeschwindigkeit ist bei Ihrem Werbestandort vorgeschrieben? Tempo 30-50 ist optimal, da eine längere Betrachtung der Werbebotschaft möglich ist. Auch Ampelpassagen spielen bei der Qualitätsanalyse eine Rolle.
    • Abstand zwischen der Werbefläche und dem Verkehrsstrom. Je näher sich die Werbung beim Passanten befindet, umso besser die Werbequalität. Es gibt in Deutschland Flächen, die besonders geschützt werden, wie an Autobahnen oder zum Teil an Bundes- und Landesstraßen („Aussenbereich“). Hier sieht der Gesetzgeber größere Mindestabstände vor.
    • Winkel der Werbefläche zum Verkehrsstrom. Früher wurden sehr häufig Werbeflächen errichtet im 0°-Winkel zur Straße (parallel). Aktuell werden fast ausschließlich Werbeflächen unter Vertrag genommen, die einen Winkel von 45°-90° zum Verkehrsstrom aufweisen.
    • Einsicht auf die Werbefläche. Aus welcher Entfernung ist die Werbung zu sehen? Baulücken mit nur kurzem Einsichtswinkel sind heutzutage nur noch schwer zu vermarkten. Zudem spielen dauerhafte Sichteinschränkungen bei der Qualitätsbeurteilung eine Rolle. Hierzu zählen insbesondere Grünflächen wie städtische Bäume oder aber auch Laternen und Ampelanlagen.
    • Kann die Werbefläche angeleuchtet werden, so dass diese 24/7 sichtbar ist?
    • Höhe der Werbeanlage.

Wie Sie sehen spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle.

Sind Sie daran interessiert, welche Miete tatsächlich für Ihr Grundstück gezahlt werden kann? Lassen Sie gratis und unverbindlich Ihr Grundstück individuell bewerten!

Wir sind spezialisiert auf die bundesweite Vermittlung von Großflächen und CityStar Werbeanlagen!

Sonstige Werbeflächen

Die Bandbreite an sonstigen Werbeflächen innerhalb der Aussenwerbung ist riesig. Immer mehr im Trend liegen digitale Werbeträger. Diese sind allerdings im Vergleich zu anderen Werbeträgerarten immer noch hochpreisig im Aufbau.
Eine Baugenehmigung für digitale Werbeträger ist im Außenbereich schwierig zu erhalten, da eine potenzielle Ablenkung der Verkehrsteilnehmer eine Rolle spielt.

Zu den sonstigen Werbeträgerformen zählen des Weiteren Litfaßsäulen, Mega-Lights, Riesenposter, Parkhauswerbung, Brückenspannwerbung und vieles mehr.

Miethöhen zu diesen Werbeträgerarten sind individuell und vielschichtig. Bei Interesse erfragen Sie diese bitte direkt beim potenziellen Anbieter.

Ein offenes Wort an dieser Stelle zu LED-Werbung:

Unser Portal vermittelt nur im Einzelfall LED-Werbung. Zumeist handelt es sich um klassische Plakatwerbung.

Mit LED-Werbung lässt sich im Einzelfall eine höhere Miete generieren.

Sofern Sie ein Angebot für LED-Werbung erhalten, ermuntern wir Sie, dieses genau zu überprüfen. Mietverträge bei dieser Werbeträgerart sind komplex. Eine rechtliche Beratung wird unsererseits empfohlen. Als Beispiel: Eine Variante ist, dass der Anbieter (potenzielle Mieterin) Ihnen einen Vertrag mit einer Höchstmiete (z. B. € 10.000,00 pro Jahr für 1 LED Werbefläche) in Aussicht stellt. Im Kleingedruckten findet man dann den Hinweis, dass es sich hierbei „um die zu erzielende Höchstmiete handelt“. Die tatsächlich gezahlte Miete wird jedoch nach gebuchten Aufträgen errechnet. Sprich die € 10.000,00 pro Jahr sind nicht garantiert. Streit und Ärger sind vorprogrammiert.


FAQ: Geld verdienen mit Werbung

Was kann ich mit Werbung verdienen?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da hier sehr viele Faktoren eine Rolle spielen wie z. B. die Werbeträgerart, der Standort sowie die werbliche Qualität.

Welche Preise werden für “Hinweis” Werbung gezahlt?

Die Miethöhe variiert gemäß unserer Erfahrung bei einer Werbefläche von bis zu 1qm zwischen € 5,00 – € 30,00 monatlich. In Einzelfällen auch mehr. Gerne werden hier auch Wertgutscheine als Entlohnung angeboten z. B. bei Bauhäusern.

Wie hoch sind die Mieteinnahmen für eine Werbetafel Typ Großfläche?

Die Miethöhe variiert gemäß unseren Erfahrungswerten zwischen € 100,00 bis € 2.000,00 pro Werbefläche und Jahr. Die am häufigsten gezahlten Mieten liegen zwischen € 400,00 – € 1.200,00 pro Werbefläche und Jahr.

Wie hoch sind die Mieteinnahmen für eine Werbetafel Typ CityStar?

Die Miethöhe variiert gemäß unseren Erfahrungswerten zwischen € 600,00 bis € 6.000,00 pro Werbeanlage und Jahr. Die am häufigsten gezahlten Mieten liegen zwischen € 1.200,00 – € 2.500,00 pro Werbeanlage und Jahr.